BARF – biologisch, artgerecht, roh füttern

„BARF“ steht für Biologisches, Artgerechtes, Rohes Futter und bezeichnet damit eine Ernährungsart des Hundes, bei der man möglichst frische naturnahe Produkte verwendet und komplett auf künstliche Aromastoffe verzichtet. Angelehnt an die Ernährung des „Ur-Hundes“, den Wolf, sind die Hauptinhalte der Rohernährung Fleisch, Knochen, Innereien, Fisch, Gemüse, Obst, (Getreide), Milchprodukte sowie Nahrungsergänzungsmittel wie Öle, Blut, Kräuter, Nüsse und Samen, Algen, Flocken, Salz oder Kräutermischungen.

Besonders empfehlenswert ist diese Ernährungsart für Hunde mit Unverträglichkeiten und Allergien, die häufig durch den Verzehr von getreidelastigem Hundefutter hervorgerufen werden.

Eine „BARF“-Mahlzeit sieht im Wesentlichen so aus:

  • 60–70 % Fleisch, Innereien und Knochen
  • 20–30 % Gemüse, Kohlenhydrate, Obst
  • 5–10 % Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine und Mineralien)

Mit ein wenig Abwechslung zwischen den Fleischsorten, ausreichend Knochen und einer variierten Ergänzung mit Innereien, verschiedenen Gemüsesorten und Zusätzen wie Mineralien und Vitaminen erreicht man über zwei bis drei Wochen abwechslungsreiche Ausgewogenheit in der BARF-Ernährung.

Diese Ausgewogenheit ist zu spüren und zeigt sich besonders am glänzenden Fell, der Vitalität des Hundes, aber auch bei den Hundehäufchen, denn die Nahrung kann vom Hundeorganismus besser verwertet werden.